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Windmühlenmesser K-Serie

Windmühlenmesser K B2 BrotBeidhänder Robert Herder Solingen
Herder Windmühlenmesser K B2 BrotBeidhänder Walnuss

Windmühlenmesser-Brotsägemesser "K B2 Beidhänder", rostfrei, aus Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl mit 0,7% Kohlenstoffstahl, im Solinger Dünnschliff sorgsam geschliffen und blaugepließtet, mit von Hand auspoliertem beidseitigem Wellenschliff, gehärtet auf 60 HRC (Rockwell-Härtegrade),
Griff aus Walnussholz, durchgehender Erl, 4-fach vernietet, feingeschliffen und poliert, mit Messingnieten

Klingenlänge: 225 mm

Lieferzeit: sofort lieferbar (Lagerware)
Nicht rostfrei
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Rostfrei
Pflaume164.00
Walnuss198.00
Marille203.00
Eisbuche189.00
Cumaru194.00
POM161.00
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Windmühlenmesser K B2 BrotBeidhänder

Das Windmühlenmesser Brotmesser KB2 trägt den Namen "Beidhänder", da es einen von Hand auspolierten beidseitigen Wellenschliff besitzt. Der Sägeschliff ist so eingeschliffen, dass sowohl Rechts- als auch Linkshänder gleichmäßig schneiden können. Das Messer bleibt in der Schneidflucht. Die KB2 Brotmesser, wie auch alle anderen Windmühlenmesser der K-Serie, zeichnen sich in Material und Schliff durch außergewöhnliche Produkteigenschaften aus. Sie haben eine spezielle Härte von ca. HRC 60 (Rockwell) für exzellente Schnitthaltigkeit, sowie eine hohe Schärfe und Stabilität durch die besondere Geometrie des "Kesselchen Walkschliffes" und des "Blaupließtens". Dank der erprobten Ergonomie des erfolgreichen "K"- Designs stehen Klinge und Griff in angenehmer Balance. Die ovale, geschwungene Form dieses Windmühlenmesser-Brotmessers entlastet die Hand und gewährleistet ein ermüdungsfreies Schneiden.
"Kesselcher Walkschliff": Dabei handelt es sich um eine Sonderform des Solinger Dünnschliffes. In dieser handwerklichen Schliffart gefertigte Klingen weisen durch ihre Geometrie eine besondere Stabilität trotz des sehr feinen Dünnschliffes auf.
"Blaupließten": Das „Pließten“ ist ein spezieller Feinschliff der Klinge. Es wird in unterschiedlichen Stufen durchgeführt, dem „Feinpließten“ und dem „Blaupließten“. Diese Arbeitsgänge gehören seit jeher zu den aufwendigsten Techniken des Solinger Schleifhandwerks, von denen das „Blaupließten“ die höchste Stufe darstellt. Die Oberfläche der Klinge wird hierbei mittels einer Schmirgelpaste auf rotierenden Leder- oder Filzscheiben von der groben „Schleifriefe“ ( also den Schleifspuren) befreit. Außerdem werden kleine, nicht erwünschte Unebenheiten und Fehler vom Schleifen hierbei weggenommen oder korrigiert und der schlanke Schliffwinkel nochmals etwas schmaler gezogen. Heute wird diese Technik nur noch von einer Handvoll der besten Schleifer in Solingen beherrscht. Durch diese Bearbeitung bekommen die Klingen einen feinen bläulich- bis regenbogenfarbenen Schimmer. Die besonders glatte Oberfläche durchtrennt auch hartes Schneidgut mühelos. Als es noch keinen rostfreien Stahl gab, diente das „Blaupließten“ dazu, die Oberfläche der Klinge so fein zu glätten und zu verschließen, dass sie kaum Ansatz für Rost bieten konnte.