Santoku - Japanisches Vielzweckmesser

In der jahrhundertelangen Geschichte der japanischen Messer gehört das "Santoku" zu den neueren Erscheinungen und fand seine Verbreitung erst in den letzten 50 Jahren in Japan. Mittlerweile bieten auch mehrere europäische Messerhersteller die Santoku- Klingenform an, wobei anzumerken ist, daß weitere Eigenschaften wie Klingenhärte, Schärfe, Gewicht und Gesamtbalance von den traditionell hergestellten, d.h. handgeschmiedeten und handgeschliffenen Santoku-Messern aus Japan deutlich abweichen. (Dies gilt übrigens auch für preisgünstige, sowie manchmal über Gebühr teure Santoku-Messer aus Japan, die den Erwartungen des Original-Namens oft nicht entsprechen.) Beidseitig geschliffen und mit der angenehmen Länge von 180 mm ausgestattet, ist das "Santoku" ein sehr handliches Messer und daher in seinem Heimatland Japan bei Hobbyköchen und in Haushalten sehr beliebt. Vor diesem Hintergrund ist es auch für europäische Messerliebhaber und kochende Männer und Frauen als Einstieg in die japanischen Messer sehr zu empfehlen.
Windmühlenmesser Kuro-Uchi Santoku, 165 mm
Kuro-Uchi - dunkel, mit ursprünglicher, schwarzer Zunderschicht bedeckt, mit dem typischen breiten Ansatz zwischen Klinge und Griff.Das sind die von Hand ausgeschmiedeten, 3-lagigen Messer mit einer Innenlage aus hochqualitativem Kohlenstoffstahl Ao 2, kombiniert mit zwei Lagen aus Eisen. Die Klingen sind als Laminatstahl vorgefertigt und werden dann von Hand ausgeschmiedet. Der Abzug ist ein "Koba"-Abzug, eine kleine Phase, die auf einem horizontal laufenden, feinen Stein, dem Hiramae, für die letzte Schärfe von Hand angebracht wird. Der Griff besteht aus einer Art Padouk, dem Pterocarpus santalinus, einer roten Sandelholzart, die in Ostindien und Ceylon wächst. Dieses Holz ähnelt dem Palisander in Farbe, Maserung und Härte. Es ist sehr fest, wasserbeständig und hat eine angenehme Haptik. Die Zwinge ist aus schwarzem Micarta-Schichtholz gefertigt.








